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Was tun, wenn Du nicht einschlafen kannst?

Vielen von uns kommt das bekannt vor: Wir hatten eigentlich einen anstrengenden Tag und freuen uns richtig auf unser Bett. Doch kaum ist das Licht aus, sind wir plötzlich wach. Hellwach. Und das für die nächsten Stunden.

Woran kann das liegen? Und viel wichtiger: was kann man tun?

Gründe dafür, dass auch Du vielleicht öfter mal nicht einschlafen kannst, kann es natürlich einige geben. Ich gehe auf den häufigsten Grund ein:

Du machst Dir Gedanken!

Und zwar über alles mögliche. Über Aufgaben, die in den nächsten Tagen anstehen, über Dinge, die Du schon längst erledigt haben wolltest, über Angelegenheiten, die eigentlich schon längst geklärt sind… oder Du wirst kreativ: Du entwickelst neue Ideen für den nächsten Kindergeburtstag oder Deinen Wunsch zur Selbständigkeit…Mit anderen Worten: das Gedankenkarussell ist in vollem Gange!

„Uuuuund die nächste Faaahrt geeeeht rückwäääärts!“

Kurz vor dem Weckerklingeln am nächsten Morgen schläfst Du dann endlich ein. Erholt und ausgeruht? Fehlanzeige.

Das ist weder gesund für Dich noch für Dein soziales Umfeld 🙂

Aber woher kommt das nur…?

Da wir oft sehr unbewusst durch den Tag gehen, tut es unserem Gehirn gut, wenn es in Ruhe nochmal alle Eindrücke des Tages verarbeiten kann. Die wenigstens von uns nehmen sich tagsüber dafür die Zeit. Es geht von einem Termin zum nächsten, sobald sich eine kurze Pause ergibt (rote Ampel, Schlage stehen im Supermarkt oder was ähnliches) wird das Handy gezückt und neue Eindrücke oder Informationen prallen auf uns ein. Ist doch klar, dass Gedanken verrückt spielen, sobald endlich mal Zeit dafür ist nachzudenken.

Was kannst Du nun tun, um besser einzuschlafen?

Mit der folgenden kleinen „Übung“ hilfst Du Dir selbst, Deine Gedanken zu entspannen und teilweise sogar abzuschalten:

Geh dafür einfach mal in die Beobachterrolle und lass nun Deinen gesamten Tag von morgens bis abends noch einmal Revue passieren. Du startest mit dem ersten Moment des Tages gehst dann chronologisch durch alle Momente, die Dir einfallen und endest mit dem letzten Moment:

Wann bist Du aufgestanden?

Was hast Du dann gemacht?

Wie war Dein Frühstück, wann warst Du bei der Arbeit, mit wem hast Du dort am Vormittag geredet, mit wem am Nachmittag, was hast Du alles erledigt?

Wann bist Du zuhause gewesen, was gab es zu essen und was hast Du noch alles erlebt und gedacht.

Stell Dir vor Du sitzt in einem Kinofilm und schaust Dir einfach deinen Tag noch einmal an. Das kann 10-15 Minuten dauern, vielleicht schaffst Du es auch schneller.

Versuch, gedanklich beim Ablauf Deines Tages zu bleiben und nicht abzuschweifen:

„Mittags saß ich in der Kantine und Sandra kam dazu.. Sie hat aber nicht gesprochen… Ist sie vielleicht im Stress? Sie hat auch ziemlich stark abgenommen…Ach ja ich wollte ja auch 3 Kilo abnehmen..dann muss ich mich morgen unbedingt im Fitness Studio anmelden… Aber in welchem?“

STOP

Sobald Du bemerkst, dass Du abschweifst,  geh einfach wieder zurück „in Deinen Tag“.

Es geht nicht darum, den Tag und Dein Verhalten oder das der anderen zu analysieren, sondern darum, ihn einfach nochmal vor Deinem Auge zu sehen. Aus der Rolle des Zuschauers. Mehr nicht!

Einmal bewusst daran gedacht, scheint es häufig wie abgehakt zu sein.

Wenn Du dann an dem Moment angekommen bist, wo Du im Bett liegst, merkst Du schon, wie Du innerlich viel ruhiger und im Frieden bist.

Und als kleinen Extra Tipp kann ich Dir empfehlen, Dir dann zu sagen:

„Jetzt kann ich entspannt einschlafen und morgen früh wache ich frisch und erholt auf.“

Hört sich komisch an? Die Arbeit mit positiven Affirmationen hab ich mir nich ausgedacht, sondern sie wurde von tausenden von Menschen vielfach angewendet und für wunderbar empfunden. Ich LIEBE positive Affirmationen. Versuch es einfach mal.

Bist Du schon zu meinem Inspirationsletter angemeldet?

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